Veranstaltungen, Ausstellungen und Wettbewerbe
Empfehlungen des Demokratischen Salons
Auf dieser Seite finden Sie Veranstaltungen und Ausstellungen, gelegentlich auch den ein oder anderen Wettbewerb, die ich Ihnen empfehlen möchte. Es handelt sich um eine rein subjektive Auswahl. Die Termine und Kurzbeschreibungen werden regelmäßig ergänzt, abgelaufene Termine werden gestrichen, sodass Sie sich jederzeit aktuell informieren können, wo Sie vielleicht demnächst einmal vorbeischauen können.
Sie können detaillierte Informationen über die hier empfohlenen Veranstaltungen und Ausstellungen nach Orten sortiert direkt über die Sprungmarken erreichen. Sie finden Veranstaltungen und Ausstellungen in Berlin (Wo blieben die Nazis nach 1945? Ausstellung Diane Arbus, Lesungen Bahram Moradi zu Iran 1981, Science Fiction in der DDR, Gameskultur, Buchvorstellung Shelly Kupferberg, Netzwerktagung Demokratiepädagogik), Bonn (Heldinnen, Gregory Crewdson, Neuer Antisemitismus), Darmstadt (Fotoausstellung zum Krieg gegen die Ukraine), Düsseldorf (TikTok und Rechtsextremismus), Frankfurt am Main (Fotografin Ruthe Zuntz, Jüdisch-Politisches Lehrhaus), Hamburg (Jüdische Kinderwelten), Köln (Gedenken an die queeren Opfer des NS), Lübeck (Thomas Mann), Mannheim (Kaari Upson) Postdam (Ergreifung Eichmanns), Solingen (Jüdische Künstlerinnen, Dada und Politik), Wien (Theaterfassung von Shelly Kupferbergs Roman „Isidor“), Wiesbaden (Programm des Jüdischen Lehrhauses Januar bis Juni 2026, unter anderem mit Stephan Kramer, Shelly Kupferberg, Sarah Levy und Karoline Preisler und zu Menasseh Ben Israel, Mascha Kaléko, dem Schweigen der Täter nach 1945 sowie der Einsamkeit der befreiten Jüdinnen und Juden nach 1945) und eine überregionale Veranstaltung (Augen-Auf-Kinotag in sechs Städten).
Berlin
Wo waren die Nazis nach dem 8. Mai 1945? Die Wanderausstellung „‚Die Nazis waren ja nicht einfach weg‘. Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945“ wurde vom Schulmuseum der Universität Erlangen-Nürnberg konzipiert. Erste Station ist das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors (Niederkirchner Str. 8, 10963 Berlin). Die Ausstellung wurde gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern entwickelt und richtet sich insbesondere an junge Menschen. Weitere Informationen auf der Seite der Topographie des Terrors. Die Ausstellung ist bis zum 11. Januar 2026 täglich von 10 bis 20 Uhr bei freiem Eintritt zu sehen.
Die Fotografin Diane Arbus: Im Gropius Bau in Berlin präsentiert LUMA Arles 454 Fotografien der Künstlerin unter dem Titel „Konstellationen“. Die Ausstellung wurde von Matthieu Humery kuratiert. Es ist die bisher umfassendste Ausstellung ihres Werks. Ihre Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen Menschen, darunter auch prominente Künstler:innen, zum Beispiel Mae West, Frank Stella, Marvin Israel, vor allem aber Menschen, die sonst nicht so viel Aufmerksamkeit genießen: Menschen in Freizeitcamps, in Ausstellungen oder in einer Bar, in ihren privaten Räumen, Drag-Darsteller:innen, Zirkusleute, behinderte Menschen. Die 454 Fotografien bieten Einblicke in US-amerikanische Alltagsgeschichte der 1950er und 1960er Jahre. Die Ausstellung ist bis zum 18. Januar 2026 zu sehen (außer dienstags).
Iran 1981: Am 28. Januar 2026, 19:30 Uhr stellt Bahram Moradi in den Räumen des Literarischen Kolloquiums (Am Sandwerder 5, 14109 Berlin), am 29. Januar 2026, 19:30 Uhr in der Buchhandlung Fehrlemann & Schatzer (Güntzelstraße 45, 10717 Berlin), gemeinsam mit seiner Übersetzerin Sarah Rauhfuß, seinen Roman „Das Gewicht der anderen“ (Göttingen, Wallstein, 2025) vor. Zur Handlung: Iran, Juni 1981: Zwei Jahre nach der Islamischen Revolution wird der junge Peyman Bamshad aufgrund einer Verwechslung festgenommen. Seine Jugend erlebt er in verschiedenen Haftanstalten. Um dem Grauen von Folter und Hinrichtungen zu entkommen, entwickeln die Jugendlichen dort eine eigene Sprache und einen bitteren Humor. Nach seiner Entlassung zieht Peyman sich in den Keller seines Elternhauses zurück. In seinem vierzigsten Lebensjahr beschließt er, sich von der Last des Erlebten zu befreien und einem Selbst auf die Spur zu kommen, das kaum Gelegenheit hatte, sich zu entwickeln. Auf der Suche nach sich selbst führt er uns durch die Absurdität der postrevolutionären Jahre im Iran. „In jenen Jahren waren die Menschen in zwei Gruppen eingeteilt. Jene, die Fragen stellten, und jene, die antworten mussten.“ (Quelle: Newsletter des Programms Weiter Schreiben vom 19. Dezember 2025.)
Science Fiction und die DDR: Am 26. Januar 2026, 19.00 Uhr findet in der Bibliothek der Rosa-Luxemburg-Stiftung (Straße der Pariser Kommune 8a, 10243 Berlin, direkt neben dem Ostbahnhof) unter dem Titel: „Science Fiction und die DDR – Historische Zukünfte – zukünftige Geschichten“ eine Gesprächsrunde des Vereins Helle Panke e.V. mit Angela und Karlheinz Steinmüller (Autorin und Autor von unter anderem „Andymon“), Luise Meier (Autorin unter anderem von „Hyphen“), Michael Wehren (Herausgeber der „Andymonaden“) und Hardy Kettlitz (Verleger des Memoranda-Verlags, in dem die Bücher der Steinmüllers und die Andymonaden erschienen sind) statt. Zur Einstimmung siehe verschiedene Beiträge von und mit Karlheinz Steinmüller im Demokratischen Salon, beispielsweise seine „Utopische Literatur made in GDR“, oder auch von Wolfgang Both „Wie George Orwells 1984 fast in der DDR erschienen wäre“. Ein Beitrag über die „Andymonaden“ im Demokratischen Salon wird vorbereitet.
Gameskultur: Am 28. Januar 2026, 18 Uhr, wird das neu erschienene „Handbuch Gameskultur 2.0“ in der James-Simon-Galerie in Berlin in einer „Spielung und Diskussion“ vorgestellt (das Buch ist versandkostenfrei im Online-Shop des Deutschen Kulturrats erhältlich). Die Stiftung Digitale Spielekultur zeigt den Besucherinnen und Besuchern beispielhaft, wie Games mit wichtigen gesellschaftlichen Themen umgehen. Die Gäste können live erleben, wie spannend, unterhaltsam und informativ Computerspiele sind. In einer anschließenden Diskussion geht es um die kulturelle Bedeutung der Computerspiele, die längst die Nische verlassen haben und in ihrer Vielfalt als Kultur- und Bildungsgut anerkannt sind. Podiumsgäste sind: Holger Mann, SPD, N.N: (CDU/CSU), Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche, Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Nandita Wegehaupt, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Spielekultur. (Pressemitteilung des Deutschen Kulturrats)
Neuer Roman von Shelly Kupferberg: Am 17. März 2026, 19.30 Uhr, stellt Shelly Kupferberg im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin ihr neues Buch „Stunden wie Tage“ vor, das ebenso wie „Isidor – Ein jüdisches Leben“ bei Diogenes erscheint. Es moderiert Anne-Dore Krohn. Der Verlag bietet auf seiner Internetseite einen ersten Einblick in das Buch sowie die Möglichkeit zur Vorbestellung. Tickets für die Buchvorstellung sind bereits jetzt erhältlich. Zu Shelly Kupferbergs erstem Roman „Isidor – Ein jüdisches Leben“ (2022) gibt es im Demokratischen Salon ein Gespräch mit der Autorin: „Das Reh im Palais“.
Demokratiepädagogik: Die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik lädt für den 26. März 2026 zur nächsten Konferenz des bundesweiten Bündnisses „Bildung für eine demokratische Gesellschaft“ unter dem Titel „Wie politisch muss die Bildung sein?!“ in Berlin (martas Gästehäuser Hauptbahnhof Berlin, Lehrter Straße 68, 10557 Berlin) ein. Die Veranstaltung besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil (ab 9:30 Uhr) .richtet sich an Partnerorganisationen, der zweite (ab 12:30 Uhr) an die weitere Fachöffentlichkeit. Es geht um Strategien zur Sicherung und zur Stärkung demokratischer Bildungsarbeit. Ein offenes Barcamp und TED Talks bieten Raum für Begegnung, die Vorstellung eigener Projekte, das Knüpfen neuer Kooperationen und Impulse für die Arbeit. Die Anmeldung erfolgt über die Website der Gesellschaft. (Newsletter der Gesellschaft vom 16. Dezember 2025)
Bonn:
Heldinnen: Die Ausstellung „Heldinnen / Sheroes“ im Bonner Frauenmuseum (Im Krausfeld 10, 53111 Bonn) ist bis zum 31. Dezember 2025 zu sehen (Dienstag bis Samstag 14.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr). Sie wurde von Marianne Pitzen und Regina Hellwig-Schmid Über 50 Künstlerinnen zeigen ihre Sicht auf Hunderte Frauen, die sich für die Demokratie, für die Freiheit engagierten, dabei oft ihr Leben und ihre eigene Freiheit riskierten, 1848, im Kaiserreich, in der NS-Diktatur, in den USA, in Afghanistan und anderswo. Darunter sind mehrere Trägerinnen des Friedensnobelpreises wie Bertha von Suttner und Malala Yousafzai beziehungsweise des Alternativen Nobelpreises wie die Gründerin von medica mondiale Monika Hauser. Unter den Künstlerinnen sind unter anderem Marina Abramović, Firouzeh Görgen-Ossouli, Nicole Günther, Sandra del Pilar, Pussy Riot und Yasemin Yilmaz Zsuzsi.
„Neuer Antisemitismus“: Am 13. Januar 2026, 19.30 Uhr findet die Auftaktveranstaltung der diesjährigen Reihe „Versöhnung – eine Utopie?“ statt, die das Bonner Zentrum für Versöhnungsforschung und das Stadttheater Bonn schon im Jahr 2025 auf den Weg gebracht haben (Ort: Foyer des Stadttheaters Bad Godesberg). Gegenstand ist der sogenannte „neue Antisemitismus“, der seinen Ausdruck einerseits in einer neuen verbalen Radikalität gegenüber Israel und andererseits in einer neuen Gewaltbereitschaft gegenüber Juden und Jüdinnen findet. Dieser Post-Shoah-Antisemitismus zeigt sich in verschiedenen Nationen, religiösen Zugehörigkeiten und politischen Gruppierungen und Parteien. Es diskutieren der israelische Politologe José Brunner, Autor des Buches „Brutale Nachbarn“ (Propyläen, 2025) und der liberale Oberrabbiner Andreas Nachama über das Verhältnis von Versöhnung und Unversöhnlichkeit. Sie beleuchten sie Entwicklung des neuen Antisemitismus und untersuchen, welche Rolle die Politik des Staates Israel bei dessen Aufkommen und Verschärfung in den letzten Jahren spielt. Die Veranstaltung wird von Hans-Georg Söffner (Zentrum für Versöhnungsforschung) und Sarah Tzscheppan (Theater Bonn) moderiert. (Die Informationen orientieren sich an dem Newsletter des Zentrums für Versöhnungsforschung vom 18. Dezember 2025.)
Ausstellung Gregory Crewdson: Die Retrospektive der Werke des US-amerikanischen Fotokünstlers ist bis zum 22. Februar 2026 geöffnet. Sie umfasst alle seine Fotoserien, die sich vor allem dadurch auszeichnen, dass sie einen Moment zeigen, zu dem es offensichtlich ein Davor und ein Danach gibt, das sich durchaus aus den Bildern erschließen lässt. Manches wirkt irreal, sogar unheimlich, aktuelle wirtschaftliche und soziale Krisen, nicht nur in den USA, erhalten eine beunruhigende Perspektive, die zugleich hoffen lässt, dass die Momente danach sich nicht so ereignen mögen wie es das jeweilige Bild zeigt. Die Ausstellung gibt auch einen Einblick in die Werkstatt des Künstlers, der in manchen Serien über 40 Fotografien überblendete und ein größeres Team beschäftigte, um die gewünschten Eindrücke fotografisch festzuhalten. Es gibt einen Film zur Ausstellung und einen Katalog.
Darmstadt:
Fotoausstellung zum Krieg gegen die Ukraine: In der Fotoausstellung „Die Augen des Krieges“ im Deutschen Polen-Institut (Residenzschloss 1, 64283 Darmstadt) zeigen bis zum 30. Januar 2026 polnische Fotografen und Fotografinnen, Journalistinnen und Journalisten den russischen Krieg gegen die Ukraine seit dem 24. Februar 2022, dem Tag, an dem der Krieg begann. Ihrer Arbeit ist es zu verdanken, dass der Krieg in der Ukraine und das Leid der ukrainischen Nation bis in entlegene Teile der Welt sichtbar wird. Die acht Fotografen der zwölf ausgestellten, großformatigen Werke wurden bei den wichtigsten Fotowettbewerben wie World Press Photo und Pictures of The Year ausgezeichnet, darunter Wojciech Grzędziński, Marek M. Berezowski und Tomasz Lazar. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Beschreibungen der Kriegserlebnisse der Fotografinnen und Fotografen, zusammengefasst von der polnischen Presse- und Rundfunkjournalistin und Buchautorin Magdalena Rigamonti. Die Ausstellung ist Teil des Polish Freedom Week des Polnischen Instituts Düsseldorf. Sie wird von Darmstadt Marketing unterstützt. (Der leicht überarbeitete Text folgt der Ankündigung auf der Internetseite des Deutschen Polen-Instituts.)
Düsseldorf:
Extreme Rechte auf TikTok: Am 21. Januar 2026, 18:30 Uhr sprechen Ida Tolle und Charlotte Heim, Studierende am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, in der Hochschule Düsseldorf (Gebäude 3, Raum 1.001) über das Thema „Die extreme Rechte auf TikTok – Geschichtsrevisionismus in jugendlichen Lebenswelten“. Sie zeigen, wie historische Fakten gezielt verzerrt und für politische Zwecke instrumentalisiert werden. Besonders auf TikTok erreicht die AfD derzeit viele junge Wähler:innen. Anhand konkreter Beispiele analysieren die Studierenden rechte TikToks, erkennen Strategien wie Geschichtsrevisionismus und Populismus – und tragen dazu bei, die unsere kritische Medienkompetenz zu stärken. Das Angebot wurde im Rahmen einer Lehrveranstaltung unter der Leitung von Eva Krane entwickelt, die durch das von der Stadt Düsseldorf geförderte Projekt „Bildung und Demokratie“ in Kooperation mit dem Jugendring der Stadt Düsseldorf ermöglicht wurde. (Quelle: Newsletter des Erinnerungsortes Alter Schlachthof vom 19. Dezember 2025). Ergänzend seien die Handreichungen der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main empfohlen: „Das TikTok-Universum der (extremen) Rechten“ sowie „Die TikTok-Intifada – Der 7. Oktober & die folgen im Netz“.
Frankfurt am Main
Jüdisch Politisches Lehrhaus: Nach längerer Pause wird Frankfurter Reihe „Jüdisch Politisches Lehrhaus“ mit drei Veranstaltungen fortgesetzt, denn: „Freiheit ist im Judentum eine Mizwa, eine Pflicht. Deshalb ist es so wichtig, den Anteil des Judentums an der Demokratie zu ermessen.“ Ort: Gewölbekeller „Goldener Apfel“ am nördlichen Ende der einstigen Judengasse (An der Staufenmauer 11, 60311 Frankfurt am Main, Tram-, Bus- und U-Bahnhaltestelle Konstablerwache. Der Eintritt ist gratis. Der nächste Termin: 2. Februar 2026, 19:00 Uhr Klimawandel und Nachhaltigkeit im Judentum mit Rabbinerin Jasmin Andriani und Rabbinerin Elisa Klapheck: Anlässlich des Tu Bischwat-Festes (jüdisches Neujahrsfest der Bäume) geht es um die Rechte der Natur, den Artenschutz und die Anerkennung der Vielfalt in Flora und Fauna als eine eigene ökologische Sichtweise aus dem Judentum. (Einladung des Veranstalters vom 2. November 2025.)
What A Familiy: Das Jüdische Museum in Frankfurt am Main (Bertha-Pappenheim-Platz 1) zeigt bis zum 15. Februar 2026 die Ausstellung „Ruthe Zuntz – 500 Jahre im Fokus“. Thema ist die 500jährige Familiengeschichte der israelischen Fotografin Ruthe Zuntz, beginnend mit Briefen ihres Vaters Simon Zuntz und seine Kindheitserinnerungen an Frankfurt am Main. Die Geschichte der Familie Zuntz führt von der Frankfurter Judengasse nach Großbritannien, Israel, in die USA und zurück nach Deutschland. Ruthe Zuntz wurde 1971 in Haifa geboren und zog 1991 nach Berlin. Berühmte Persönlichkeiten waren Leopold Zunz, Mitbegründer der Wissenschaft des Jugendtums und die Gründung des Kaffee- und Röstunternehmens A. Zuntz sel. Wwe durch Rachel Zunz-Hess. Thema der multidimensionalen Ausstellung ist nicht nur die Familiengeschichte, sondern auch die Frage nach Erinnerung und Trauer in der zweiten und dritten Generation der Shoah. Die Ausstellung entstand aus einer Entdeckungsreise von Ruthe Zuntz nach der Entdeckung von etwa 500 Briefen, die ihr einen Blick in die über 500jährige Familiengeschichte eröffneten. Zu sehen sind ausgewählte Biographien von Familienmitgliedern, die auf und in kleinen Vitrinen zu sehen sind, die alle die Form einer Scherbe haben. Keine gleicht der anderen. In einer Installation wird ein Brief von Shimon Zuntz vorgelesen, zu dem Fotographien von Ruthe Zuntz zu sehen sind. Kuratorin der Ausstellung ist Annika Friedman, auch zuständig für die Dauerausstellung. Ihr ist es mit ihren Kolleg:innen gelungen, mit einer Familiengeschichte die großen historischen Hintergründe, Ereignisse, Leidenszeiten und Rettungen der Juden in Frankfurt und in anderen Städten sichtbar zu machen. Die Ausstellung wird vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Ernst Max von Grunelius-Stiftung, der Berthold Leibinger-Stiftung, der Schleicher Stiftung und der Egon Gerson Stiftung gefördert. Im Rahmen der Ausstellung wird am 6. Dezember 2025 im Massif E der Film PADDINGTON gezeigt. Die Figur des Bären geht auf die Kindertransporte zurück, die 1938/39 rund 10.000 deutsch-jüdischen Kindern das Leben retteten, darunter auch Angehörigen der Familie Zuntz.
Hamburg:
Jüdische Kinderwelten: In Hamburg wurde im Juli 2025 die Dauerausstellung „Jüdische Kinderwelten – Die Geschichte der Israelitischen Töchterschule“ eröffnet. Sie ist in der gleichnamigen Volkshochschul-Gedenk- und Bildungsstätte in der Karolinenstraße 35 zu sehen (Do 14.00 – 17.00 Uhr, So 10.00 – 14.00 Uhr) Heike Linde-Lembke berichtete in der Jüdischen Allgemeinen: Zu sehen sind „Gegenstände aus einer anderen Zeit, die für die Schülerinnen der Israelitischen Töchterschule in Hamburg einmal sehr wichtig waren“: eine Schultasche, Schlittschuhe, Lehrbücher, Briefe von Schülerinnen an eine Lehrerin. Die Schule pflegte „ein modernes Bildungsprogramm“, Fremdsprachen, Naturwissenschaften ebenso wie religiöse Bildung. Unterrichtet wurden etwa 500 Schülerinnen in 16 Klassenräumen. Die Ausstellung zeigt jüdisches Leben in der Kaiserzeit, der Weimarer Zeit und unter dem Nationalsozialismus. Die Schule wurde in den Jahren 1933 bis 1942 „zu einer Art Zufluchtsort für jüdische Kinder. Die Ausstellung endet mit der Frage: ‚Wie wollen wir heute erinnern und handeln?‘“ Die Ausstellung wurde von der Leiterin der Gedenkstätte Anna von Villiez kuratiert. Schulklassen sind willkommen.
Köln:
Gedenken an die queeren Opfer des Nationalsozialismus: Anlässlich des Holocaust-Gedenktags findet am Dienstag, 27. Januar 2026, 17 Uhr, das jährliche Gedenken an die queeren Opfer des Nationalsozialismus am Mahnmal „totgeschlagen – totgeschwiegen“ am Rheinufer in Köln statt. Vertretende des Queeren Netzwerks NRW, des LSVD+ NRW, des NGVT* NRW und der ARCUS-Stiftung laden dazu ein, am Mahnmal Blumen nieder- und eine gemeinsame Schweigeminute einzulegen. Das Gedenken wird wie jedes Jahr musikalisch umrahmt von den „Zauberflöten“. Die Redebeiträge werden in deutsche Gebärdensprache übersetzt. (Text nach Information im Newsletter des Queeren Netzwerks NRW)
Lübeck:
150 Jahre Thomas Mann: Die Ausstellung Titel „Meine Zeit – Thomas Mann und die Demokratie“ ist bis zum 18. Januar 2026 im Annen-Museum Lübeck (St. Annen-Str. 15, 23552 Lübeck) zu sehen. Sie wird durch Literarische Stadtspaziergänge auf den Spuren von Thomas Mann durch die Altstadt, einen Podcast des Buddenbrookhauses, Workshops zu politischer Sprache für Schüler:innen und ein Kinderhörspiel ergänzt. Die Reihe „Vier gewinnt – Re-Read Thomas Mann“ widmet sich seinen bekanntesten Erzählungen. Weitere Veranstaltungen beleuchten seine großen Romane von den „Buddenbrooks“ bis zu den „Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull“. Es gibt einen begleitenden Ausstellungskatalog. Zu empfehlen ist auch die Literarische Mittagspause, die e einmal im Monat jeweils mittwochs von 12:30-13:00 Uhr stattfindet. Thema sind biografische Themen der Familie und deren künstlerische Werke. Zur Finissage am 17. Januar 2026, 17.30 Uhr liest Andreas Hutzel vom Theater Lübeck nach einem geführten Ausstellungsbesuch die Rede „Meine Zeit“.
Mannheim:
Dollhouse – Kaari Upson: Vom 13. Februar bis zum 31. Mai 2025 zeigt die Kunsthalle Mannheim die erste Retrospektive der amerikanischen Künstlerin Kaari Upson (1970–2021). In ihren Skulpturen, Installationen, Videos und Zeichnungen befragt sie die Grenzen von Erinnerung, Identität und gesellschaftlicher Realität und verwandelt dabei persönliche biografische Erfahrungen aus ihrer kalifornischen Heimat in universelle menschliche Geschichten. Internationale Aufmerksamkeit erhielt Upson durch ihre Teilnahme an der Biennale di Venezia im Jahr 2019. Die Kunsthalle Mannheim erwarb 2020 ein Werk für die eigene Sammlung. Zu den Höhepunkten der Ausstellung gehören die großformatige Installation „Dollhouse“ und die erstmals gezeigten Werke aus ihrer letzten Serie „Foot Face“. Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Louisiana Museum of Modern Art und dem MASI Lugano realisiert und wurde von Johan Holten gemeinsam mit Alessia Tardivo kuratiert. (Text orientiert sich an der Vorstellung der Ausstellung durch die Kunsthalle Mannheim.)
Potsdam:
Ausstellung über Ergreifung und Prozess Adolf Eichmanns: Im Filmmuseum Potsdam ist bis zum 1. Februar 2026 die Multimedia-Ausstellung „How To Catch a Nazi“ zu sehen. Sie zeigt, wie der israelische Geheimdienst Mossad und der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer im Jahr 1960 Adolf Eichmann in Argentinien ausfindig machten, wie seine Entführung nach Israel durchgeführt und wie ihm schließlich der Prozess gemacht wurde. Es war der erste große Prozess, in dem Opfer des Holocaust vor der Weltöffentlichkeit Zeugnis von den Verbrechen der Nazis ablegten. Kurator ist Avner Abraham, ehemaliger Mossad-Agent. Die Ausstellung stammt aus Israel und den USA und wurde von der Adolf Rosenberger gGmbH aus den USA nach Deutschland gebracht, zunächst nach München. Lena Schneider berichtete im Tagesspiegel. Sie zitiert den Historiker Frank Bajohr, die Ausstellung enthalte „zwei zentrale Botschaften. Es sei wichtig, ‚die Frage zu stellen, wer die Opfer zu Opfern gemacht hat.‘ Es könne nicht sein, der Opfer zu gedenken, aber zu sagen: ‚Opa war kein Nazi.‘ Zweitens, mit Verweis auf Fritz Bauer, der Eichmanns Aufenthaltsort an den Mossad weitergab: ‚Das Beispiel Eichmann zeigt, dass Gerechtigkeit manchmal etwas ungerade Wege gehen muss.‘ (…) Vielleicht, so Bajohr, würden sich russische Soldaten und deren Befehlshaber dereinst im Jahr 2080 auch dafür verantworten müssen, was 2022 in Butscha geschah. ‚Es ist nie zu spät.‘“ Weitere Informationen im Demokratischen Salon im Interview mit Christoph Rückel, der die Ausstellung nach Deutschland holte: „Zivilcourage und Rechtsstaat“. Der Film im Kontext der Ausstellung entstandene Spielfilm „Operation Finale“ ist bei Netflix im Programm.
Jüdische Künstlerinnen zwischen Krieg, Verfolgung und Neubeginn: Im Rahmen der Woche der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit präsentiert das Zentrum für verfolgte Künste vom 12. März bis zum 26. April 2026 das Kunstprojekt „Blickwechsel – Porträts jüdischer Künstlerinnen im Zeitalter der Extreme“ von Manya Gutman. Über 100 gezeichnete Porträts, ergänzt durch biografische Texte, erzählen von künstlerischen Lebenswegen zwischen Krieg, Verfolgung und Neubeginn. Der Katalog zur Ausstellung wird vom Zentralrat der Juden in Deutschland unterstützt. (Meldung des Zentrums vom 22. Dezember 2025)
Dada ist Politik: Vom 7. Mai bis zum 13. September 2026 widmet sich das Zentrum für verfolgte Künste mit der großen Ausstellung „Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf! Dada als politische Kunst zwischen den Weltkriegen“ im Zentrum für verfolgte Künste dem antimilitaristischen und gesellschaftskritischen Potenzial der Dada-Bewegung. Mit Werken unter anderem von Hannah Höch, George Grosz, John Heartfield, Kurt Schwitters Sophie Taeuber-Arp zeigt die Ausstellung die ungebrochene Aktualität einer Kunst, die sich bewusst gegen Gewalt, Nationalismus und autoritäres Denken stellte. Begleitend findet ein Gespräch mit Rocko Schamoni über Humor, Nonsense und politische Kunst statt. Die Ausstellung wird von der Gerd-Kaimer-Bürgerstiftung Solingen, der Regionalen Kulturförderung des LVR und der Kunststiftung NRW gefördert. (Meldung des Zentrums vom 22. Dezember 2025)
Wien:
Isidor von Shelly Kupferberg im Burgtheater: Die Uraufführung der Theaterfassung des Romans „Isidor – Ein jüdisches Leben“ findet am 28. Februar 2026 am Burgtheater mit der Regie von Philipp Stölzl und der Dramaturgie von Caroline Brückner statt. Weitere Informationen und die Termine finden Sie auf der Seite des Burgtheaters. Der Roman erschien 2022 bei Diogenes, im Demokratischen Salon wurde er in einem Gespräch mit der Autorin unter dem Titel „Das Reh im Palais“ vorgestellt.
Wiesbaden:
Das Programm des Jüdischen Lehrhauses Wiesbaden für das erste Halbjahr 2026 (ausführliche Informationen unter diesem Link, über den auch die Anmeldungen möglich sind) liegt vor. Hier eine (subjektive Auswahl, weitere Veranstaltungen im Programm selbst, alle folgenden Kurzbeschreibungen orientierten sich an den Informationen des Jüdischen Lehrhauses).
- Am 19. Januar 2026, 19 Uhr, erzählt Christina Wirth in der Jüdischen Gemeinde die Geschichte der Jüdin Anna Kaletska: „Aber Meine sind nicht da – ich bin allein“. Anna Kaletzka wurde im September 1946 in Wiesbaden durch den Psychologen David P. Boder interviewt. Sie wurde mit etwa 800 jüdischen Frauen in einem westfälischen Dorf befreit und äußerte sich hoffnungslos und höchst traumatisiert. Ihre Geschichte zeigt, dass die Befreiung das Ende der Verfolgungs-, aber nicht das Ende der Leidensgeschichte war. (Anmeldung ist erforderlich.) Die Veranstaltung ist die erste in der Reihe „27. Januar: Erinnern an die Opfer“.
- Am 8. Februar 2026, 16.45 Uhr, ist im Murnau-Filmtheater (Murnaustraße 6) der Dokumentarfilm „Das Ungesagte“ zu sehen. Thema ist die Frage, warum so viele Menschen, die in der NS-Zeit das Regime mit Taten oder Schweigen unterstützten, auch nach 1945 schwiegen. Der Film will herausfinden, was diese Menschen damals dachten und fühlten und wie sie heute ihre Beteiligung beurteilen. Jüdische Überlebende sprechen über die verbliebenen blinden Flecken in der Perspektive der damaligen Mehrheitsgesellschaft. Der Film verbindet beide Perspektiven.
- Am 12. Februar 2026, 18 Uhr erleben wir in der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden Mascha Kaléko als politische Dichterin: „Ich bin als Emigrantenkind geboren …“. In den Gedichten, die sie nach ihrer Flucht im Exil in New York und Jerusalem schrieb, reflektiert sie den Verlust der Heimat und bezieht dezidiert Stellung zur deutschen Politik von 1933 und 1945 sowie zur Politik der BRD, beispielsweise in „Höre, Deutschland“ (1943) und „Deutschland, ein Kindermärchen“ (1956). Die musikalische Begleitung mit Werken von George Gershwin und Sholom Secunda übernimmt das Duo Controverso (Cornelia Thorspecken, Querflöte, Hartmut Boger, Kontrabass). (Karten sind im Kino im Vorverkauf und an der Abendkasse 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung erhältlich.)
- Am 1. März 2026, 16 Uhr liest Karoline Preisler, Juristin und Mitglied der FDP, in der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden aus ihrem Buch „Streit und Straßenkampf – Unterwegs für die Freiheit“. Das Buch erschien im Ariella-Verlag. Es moderiert die Verlegerin Myriam Halberstam. Karoline Preisler besucht seit dem 7. Oktober 2023 regelmäßig Anti-Israel-Demonstrationen, um dort wortlos am Rand stehend mit dem Schild „Rape is not Resistance“ auf die israelischen Opfer sexualisierter Gewalt und die Geiseln aufmerksam zu machen. Sie wird regelmäßig bespuckt und tätlich angegriffen, sodass sie und ihre vier Kinder mittlerweile unter Polizeischutz stehen. (Anmeldung ist erforderlich.)
- Am 12. März 2026, 19 Uhr, liest Sarah Levy in der Jüdischen Gemeinde aus ihrem Buch „Kein anderes Land“ (erschienen bei Rowohlt). Sarah Levy ist freie Journalistin und Mit-Organisatorin der von der ZEIT-Stiftung unterstützten Initiative Stop Antisemitismus. In ihrem zweiten Buch nach „Fünf Wörter für Sehnsucht“ schreibt sie über die Stimmung in Israel, dessen rechtsnationale Regierung die Gesellschaft spaltet. Nach dem Angriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 flüchtet sie mit Partner und Kind zurück nach Frankfurt am Main und erlebt, dass Deutschland keine Heimat mehr ist. Nach ihrer Rückkehr erlebt sie wiederum, dass auch Israel um seine Seele ringt. Sie fragt sich, in welcher Welt, in welcher Gesellschaft ihr Sohn aufwachsen wird. (Anmeldung ist erforderlich.)
- Am 15. April 2026, 19 Uhr, trägt Stephan Kramer, Präsident des Amtes für Verfassungsschutz in Thüringen, in der Jüdischen Gemeinde vor: Demokratie sei kein Zustand, sondern ein fortlaufender Prozess, der Engagement braucht. Jede und jeder von uns trage Verantwortung, sie zu bewahren. Es reiche nicht, die Gefahren von Populismus und Extremismus, Desinformation und digitaler Manipulation sowie dem Zweifel vieler Menschen an den Institutionen der Demokratie zu erkennen. Sein Vortrag soll zeigen, was auf dem Spiel steht, warum sich der Einsatz lohnt und welche Schritte wir jetzt gehen müssen, um unsere Demokratie zu verteidigen, die Stabilität, Freiheit und Mitbestimmung garantiert, Vielfalt ermöglicht und unser aller Rechte schützt. (Anmeldung ist erforderlich. Die Veranstaltung kann auch über zoom verfolgt werden.)
- Am 11. Juni 2026, 19 Uhr, liest Shelly Kupferberg aus ihrem zweiten Roman „Stunden wie Tage“ (erscheint im März bei Diogenes). Das Buch beginnt im Berlin der frühen 1940er Jahre. Martha E., fleißig und sparsam, arbeitet als Hausbesorgerin im Schöneberger Mietshaus der Brüder Berkowitz. Liane Berkowitz, ein neugieriges, lebenslustiges Mädchen aus gutem Hause, lernt im Krieg die Liebe und den Widerstand gegen die Nationalsozialisten kennen. Jahrzehnte später wandert Martha die Straßen Schönebergs entlang, zerlumpt und abgerissen. Jeder kennt sie, doch keiner weiß, wer sie wirklich ist: eine Millionärin und Zeugin von Lianes Leben. (Anmeldung ist erforderlich.)
- Am 21. Juni 2026, 11 bis 15 Uhr, referiert der Judaist und Islamwissenschaftler Oliver Glatz über „Juden unter dem Halbmond –Jerusalem des Westens, Menasseh ben Israel und die sephardischen Juden in Amsterdam“. „Auch in den Niederlanden werden die Juden mit Güte und Wohlwollen empfangen, besonders in dieser berühmten Stadt Amsterdam, in der es nicht weniger als 400 jüdische Familien gibt“, schrieb Menasseh ben Israel 1641 an Oliver Cromwell, den „Lord Protector“ des Commonwealth. So wollte er Cromwell überzeugen, Juden die Niederlassung in Großbritannien wieder zu erlauben. Menasseh ben Israel kam aus einer portugiesisch-jüdischen Familie, die nach Zwangskonversion und Verfolgung 1610 im Amsterdam Zuflucht fand. Er wurde ein herausragender Gelehrter, Schriftsteller, Drucker und Diplomat, eine der prägenden Stimmen des frühneuzeitlichen Judentums in Europa zwischen Amsterdam, der Neuen Welt und London. (Anmeldung ist erforderlich.)
- Darüber hinaus bietet das Lehrhaus weitere Veranstaltungen, unter anderem Kochkurse, Kurse mit israelischen Tänzen, Führungen über den jüdischen Friedhof Platter Straße sowie Besuche der Synagoge, alle im Detail im Halbjahresprogramm aufgeführt.
Überregionales beziehungsweise an verschiedenen Orten:
Augen-Auf Kinotag: Die Stiftung EVZ lädt zum 27. Januar 2026 zum zweiten Mal ein zum „Augen-Auf-Kinotag“ zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Der Start findet zum 27. Januar 2026 findet zeitgleich in Berlin, Dresden, Erfurt, Frankfurt am Main, Rostock und Stuttgart statt (Kinos: Berlin, Delphi Filmpalast & delphi LUX, Dresden, Schauburg, Erfurt, Cinestar, Frankfurt a. M., Cinema, Rostock, Lichtspieltheater Wundervoll, Stuttgart, Atelier am Bollwerk). Gezeigt wird der Film „Das geheime Stockwerk“ (Regie: Norbert Lechner). Der Film ist ab 12. März 2026 bundesweit im Kino zu sehen. An den Vormittagen vom 27. und 28. Januar sind Schulklassen eingeladen, ein von Filmexpert:innen und Fachjury kuratiertes Schulkinoprogramm zu erleben. Filmgespräche begleiten jede Vorführung, die das Gesehene vertiefen und unterschiedliche Perspektiven miteinander ins Gespräch bringen. Vertreter:innen aller ausgewählten Filme nehmen an den Schulvorführungen teil. Darüber hinaus stehen Lehrkräften unterstützende Begleitmaterialien zur Vorbereitung zur Verfügung. Fortbildungen für Lehrkräfte bieten zusätzlich praxisnahe Impulse für den Unterricht und die Erinnerungsarbeit. Weitere Informationen über die Anmeldemodalitäten und die weiteren Filme auf der oben genannten Internetseite (Pressemeldung der Stiftung EVZ).
